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Alternative Raumtransportsysteme

Fahrstuhl ins All & Co.

Martin Henke offline
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Betreff: Alternative Raumtransportsysteme  -  Gepostet: 23.10.2009 - 23:49 Uhr  -  
Die Zeit des Space Shuttles als bislang größter Raumtransporter ist gezählt. Nun gilt die Suche nach Alternativen. Raketen stehen im Blickpunkt, die Transportkosten sind jedoch sehr hoch und die Raketen nicht wiederverwendbar.

Es gibt aber noch andere Möglichkeiten. Mein Lieblingsprojekt ist der "Fahrstuhl ins All". Die Idee an sich ist schon über 100 Jahre alt, scheiterte bislang aber der nötigen Technologie.
Das System "hängt" an zwei Ankern, einer ist auf der Erde stationiert, der andere in 36000 km Höhe im Weltraum. Als Seil sollen Nanotubes dienen, die eine etwa 100x größere Zugfestigkeit als Stahl aufweisen.
Natürlich ist das Projekt noch ganz am Anfang und es gibt noch massig Probleme zu bewältigen, aber mir gefällt die Idee eines emissionsfreien Fahrstuhls (wenn er mit Sonnenenergie angetrieben wird), der Nutzlast kostengünstig ins All bringt, einfach sehr sehr gut :)
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stef_germany offline
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Betreff: Re: Alternative Raumtransportsysteme  -  Gepostet: 24.10.2009 - 22:38 Uhr  -  
[[Video nicht mehr verfügbar]] :) An unserer Uni gibts eine Gruppe die sich dami beschäftigt. Allerdings hauptsächlichst mit dem Bau des Climbers. Nächste Woche gibt es eine Infoveranstaltung der Gruppe :). www.warr.de (Man kann sogar Credits in der Gruppe sammeln ;))
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Martin Henke offline
Ballonfahrer
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Betreff: Re: Alternative Raumtransportsysteme  -  Gepostet: 25.10.2009 - 02:16 Uhr  -  
Ui, das Ding geht ja ziemlich ab. Hab ich erst gar nicht vermutet ;) Weißt du, aus was für einem Material das Seil gefertigt ist? Und wo die das Hochziehen? Irgendein Turm auf dem Campusgelände? ;) Steht vielleicht auf der Homepage, die kann ich mir aber frühestens heute Abend oder morgen genauer anschauen.
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Jojo offline
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Betreff: Re: Alternative Raumtransportsysteme  -  Gepostet: 27.10.2009 - 13:32 Uhr  -  
So wie ich das sehe gehts da um einen Wettbewerb in Tokio - und die TUM hat gewonnen! ;)
Nicht schlecht!

Weltraumlift wäre auch ne gute Sache für die Raumfahrt - aber wohl für die nächsten Jahrhunderte einfach noch zu aufwenig/teuer.
Zudem ja auch nicht für alle Ziele unbedingt geeignet - grade die bemannte Raumfahrt hätte wohl erstmal nichts davon.
Stef, an deiner Stelle würde ich mich bei dem WARR gut umhören, bei denen fällt doch sicher schnell mal ein Praktikantenplatz oder ne HIWI Stelle ab - und wenn man erstmal den Fuß in der Tür hat ;)

Ich persönlich mag das Prinzip von "Hebeinrichtungen" -Systeme, die Nutzlasten in einer Höhe von ein paar Hundert Metern aussetzten, allerdings auf einer Suborbitalen Bahn.
An dem Punkt zündet die Nutzlast dann eine standardisierte (günstige) Raktenstufe und erreich damit die Orbitalbahn.
Die Hebeeinrichtung muss entsprechend billig sein: entweder Erdgebunden oder wiederverwendbar.

Erdgebunden wären wir dann wieder bei den Railguns. Allerdings siehts hier deutlich besser aus. Für eine Suborbtiale Bahn benötigen die nur 2km/s. Und das erreicht man auf einer 1km Railgun mit relativ gemütlichen 200g. Bei längeren Bahnen entsprechend weniger. Das sollten gute Feststoffrakten aushalten können.

Für ein wiederverwendbares System gibt/gab es mal ein gutes Projekt: Der Hopper.
Günstig und wiederverwendbar sollte er werden. Gab sogar mal einen Testflug von einem Dummy: Phönix.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hopper_%28Raumfahrt%29

Allerdings hört man seit Jahren nichts davon und meine Freude, die bei Astrium ausgebildet werden müssten das Ding wohl letztens auseinander nehmen.....

Gruß
Jojo
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stef_germany offline
Seilwindenschlepper
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Betreff: Re: Alternative Raumtransportsysteme  -  Gepostet: 28.10.2009 - 00:11 Uhr  -  
Heute war die Einführungsveranstaltung bei der WARR :) . Dabei haben die verschiedene Projekte vorgestellt. Eins ist wie oben schon gesagt der "Space Elevator". Bei dem Wettbewerb in Japan wurden ja Climber mit On-board-Akku verwendet. 2007 hat man zwar einen Mikrowellensender/Empfänger zur "Wireless" Energieübertragung gebaut. Allerdings ist die Gruppe anscheinend zu klein um an den wirklich großen Wettbewerben teilnehmen zu können. In USA gibts jetzt einen Wettbewerb mit 1km Höhe OHNE Akku also entweder Solar (Energieübertragung durch Laser von der Basis) oder über Mikrowellen. Da muss dann auch automatisch immer die Position des Climbers übertragen werden damit der Laser/Mikrowellensender immer genau ausgerichtet ist ... also keine einfache Sache ...
@martin: in Japan war es glaub ich sowas wie ein breiteres Band (7cm ca breit). Bei den Semestereinführungstagen habe ich das Ding live gesehen ...
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Martin Henke offline
Ballonfahrer
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Betreff: Re: Alternative Raumtransportsysteme  -  Gepostet: 30.10.2009 - 10:48 Uhr  -  
Hm, wäre ja schade, wenn das Projekt "Hopper" eingestampft würde. Hört sich recht vielversprechend an. Andererseits muss die Nutzlast diese "relativ gemütlichen" 200G auch aushalten ;) Wisst ihr, wieviel Gewicht Rakete + Nutzlast da maximal haben dürfen? Oder gibt/gab es da noch keine Auslegungen?
@stef_germany: Weißt du, aus welchem Material das Band gefertigt wurde? Nähgarn? ;) Eure Uni hat ja einige wirklich interessante Projekte zu bieten. Da kannst du sicher auch als "kleiner Ersti" ;) mal einen Blick reinwerfen.
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Jojo offline
Möchtegernpilot
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Betreff: Re: Alternative Raumtransportsysteme  -  Gepostet: 02.11.2009 - 21:39 Uhr  -  
Moin,

naja, die 200 G gelten ja auch nicht für Hopper, sondern nur für meine fiktive suborbitale Railgun ;)
Zu der Nutzlast:
Ich zitiere hier mal den Herren Leitenberger:
"Hopper ist so ein Konzept, das von der ESA untersucht wird. Hopper soll mit 3 Vulcain-2 Triebwerken starten. Nach Ausbrennen wird eine kleine Stufe mit einem Satelliten ausgesetzt, der dann den Orbit erreicht. Ein verkleinertes Modell namens Phoenix wurde von der DLR schon in einem Sinkflugtest untersucht. Phoenix zeigt sehr deutlich wie man bestrebt ist Gewicht zu sparen. Bei einer Länge von 7 m hat er eine Spannweite von nur 3.9 m, wobei der größte Teil auf den Treibstofftank entfällt. Hopper selbst soll 50 m lang sein bei einer Spannweite von 27 m und Nutzlasten von bis zu 7.5 t transportieren. Er setzt in 130 km Höhe dazu eine nicht wieder verwendbare Stufe aus."

Effektive Nutzlatz im LEO liegt dann nach meinem Überschlag bei etwa ner Tonne (spezifischer Impuls von 4km/s und v(Notwendig)=7,9km/s )
Aber wie schon gesagt: Das Projekt gilt (leider) als Geschichte
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