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Die letzten Beiträge in diesem Thema

Jojo offline
Möchtegernpilot
 
mhh...naja, der Blitz kann durch die Primärspannung das Flugzeug gefährden, das verhindert der Käfig - aber es gibt trotz allem z.T. gewaltige Sekundärspannungen durch Induktion. Ich würde vermuten, dass die ein Flugzeug schon gefährden können. Nun sollten die Flugzeughersteller durch redundante Systeme das Flugzeug aber in solchen Fällen flugfähig halten, oder? Ich meine, die werden sich ja schon was gedacht haben, als die die alten Mechanischen und Hydraulischen Verbindungen vom Cockpit bis zu den Flügeln und Leitwerken vollständig gegen Kabel ersetzt haben.

Zu deiner anderen Frage: (ich weiß, man sollte nicht zu viel Vertrauen in solche Clips haben, aber...)
http://www.clipfish.de/video/1763037/
Ist ja auch irgendwie logisch, irgendwie muss die Spannung ja auch neutralisiert werden ;)
 
Martin Henke offline
Ballonfahrer
 
Also das mit Blitzen kann ich mir ehrlich gesagt auch nicht ganz vorstellen. Schließlich wirkt so ein Flugzeug ja wie ein Faradayscher Käfig, ähnlich wie auch das Auto. Wobei ich mich frage, wohin der Strom nach einem Einschlag abgeleitet wird?! Das Auto ist ja über die Reifen geerdet. "Verlässt" der Strom des Blitzes das Flugzeug wieder und setzt seinen Weg durch die Luft wohin auch immer fort?
 
stef_germany offline
Seilwindenschlepper
 
zumindest wurde bisher ja immer gesagt das da niee was passieren kann
 
Jojo offline
Möchtegernpilot
 
Aber - jedenfalls in den ersten Fernsehberichten - wurde gesagt, dass die Maschine dann dun dann vom Radar verschwunden sei. Oder ist das nur eine Floskel, die nichts wissende Journalisten einfach einbauen?

Wir haben ja auch einige Duale Studenten von Airbus hier - die wirkten nicht so glücklich über den Absturz. Ich meine die Sache mit dem Airbus im Hudson ist auch noch nicht lange her - wobei Airbus seinerzeit ja wohl keine Schuld trug - hier ist es fraglich: Kann so ne Maschine wirklich durch einen Blitzschlag zum Absturz gebracht werden?
 
stef_germany offline
Seilwindenschlepper
 
Zitat
Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung (DFS) werden Flugzeuge über dem Atlantik nicht vom Radar erfasst. Die Reichweite der Bodenstationen betrage von der Küste an noch etwa 300 Kilometer, sagte DFS-Sprecher Axel Raab. Die vermutlich in den Atlantik gestürzte Air-France-Maschine war zum Zeitpunkt des Unglücks nach bisherigen Erkenntnissen rund 565 Kilometer von der brasilianischen Küste entfernt. "Da, wo das passiert ist, habe ich meine Zweifel, ob es überhaupt eine Radarabdeckung gab", sagte Raab.


http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,628126,00.html
 
stef_germany offline
Seilwindenschlepper
 
ja, allerdings kooperieren nicht alle Flugsicherungen miteinander. In Europa zum Glück schon, da geht alles über EUROCONTROL. Wäre ja schlimm, wenn bei unseren kleinen Staaten jede Nationale Flugsicherung ihren eigenen Kram machen würde. Die Technik und Software ist hier standardisiert, die Flugwege können und werden ausgetauscht. Da gabs doch mal das eine Flugzeugunglück am Bodensee, das ging auch über Austrocontrol (die Österreichische Flugsicherung).
 
Martin Henke offline
Ballonfahrer
 
Aber das der Flugweg über Radar verfolgt wird ist doch international so, oder nicht?
 
Johann offline
Neues Mitglied
 
achso, falsch verstanden - sry
ja über Radar wird der Flugweg verfolgt
 
stef_germany offline
Seilwindenschlepper
 
Mit Navigation meine ich das was die von der Flugsicherung sehen nicht wie er Pilot navigiert? geht das nicht über radaranlagen?
 
Johann offline
Neues Mitglied
 
Zitat geschrieben von stef_germany
Aber in den USA wird ja anscheinend auch mit Hilfe von Radars navigiert, obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass die genauer sind (sind genauso Wetteranfällig, es können durch Spiegelungen an der Atmosphäre oder Gelände "Schein-Flieger" auf dem Schirm auftauchen). Gerade im Approachbereich wo der Flugraum dich besetzt ist müsste doch GPS mehr Vorteile bieten.

Vlt ändert sichs, wenn wir (endlich) unser eigenes GPS (Galileo) haben...

der Approachbereich ist eig. relativ gut abgedeckt - außerdem wird ja nicht jedes Flugzeug einzeln per Radar reingelotst...dafür gibt es vorgefertigte Route wie STARS (Standart Terminal Arrival Route) oder Transitions sowie die IAPs (intial approach procedures) - das Radar für diese Bereiche ist auch sehr verlässlich.

Das in den USA per Radar navigiert wird ist mir neu
 
Jojo offline
Möchtegernpilot
 
Sicher wäre es eine vorteilhaft Ergänzung, aber als Alleinstehendes System ist es wirklich undenkbar:

Die durch GPS ermittelten Daten müssten ja nun mal durch einen Sender im Flugzeug an die Kontrollstationen übermittelt werden.
Jetzt denke mal an die von Terroristen übernommene 747, die sich völlig unbemerkt quer durch das Land einer großen Menschenansammlung nähern kann
Oder einfach nur ein kleineres Flugzeug, das aufgrund eines Systemausfalls keine oder falsche Signale übermittelt
Oder einfach das kleine Flugzeug, für das sich so ein System finanziell nicht lohnt....

Also mir scheint das Radar-System einfach sinnvoller, da da halt nicht übermittelt wird was die Objekte behaupten, sonders was da ist.

Gruß
Jojo
 
stef_germany offline
Seilwindenschlepper
 
Aber in den USA wird ja anscheinend auch mit Hilfe von Radars navigiert, obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass die genauer sind (sind genauso Wetteranfällig, es können durch Spiegelungen an der Atmosphäre oder Gelände "Schein-Flieger" auf dem Schirm auftauchen). Gerade im Approachbereich wo der Flugraum dich besetzt ist müsste doch GPS mehr Vorteile bieten.

Vlt ändert sichs, wenn wir (endlich) unser eigenes GPS (Galileo) haben...
 
Johann offline
Neues Mitglied
 
GPS ist immernoch (leider) größtenteils von den USA Abhängig. Wenn die ein paar Satelieten ausschalten wirds ziemlich ungenau - zudem verfügt nicht jedes Flugzeug was im Verkehr eingesetzt wird über ein GPS System. Es gibt immernoch eine Menge an Flugzeugen die ohne GPS Navigieren. Um genau zu sein: der größere Teil. Die meisten Verkehrsflugzeuge nutzen IRS (Inertial Reference System) in Verbindung mit GPS. IRS basiert auf der INS Navigation die in den sechziger Jahren genutzt wurde. Hierbei wird das System mit der Ausgangsposition gefüttert (Länge/Breite) und dann merkt es sich jede Bewegungsänderung. Dies geschieht mithilfe von Kreiseln. Der weitere Positionsabgleich während des Fluges (heutzutage wurden die alten Kreisel durch Lasergyros ersetzt) folgt dann automatisch durch das System per abgleich mit Funkfeuern entlang der Strecke

Radaranlangen sind ja heutzutage nicht nur einfach Radars die einen Punkt auf einem Bildschirm wiedergeben. Über Transponder kann so ziemlich jede Information des Flugzeuges erfasst werden. Position, Höhe, Geschwindigkeit über Grund. Es ist sehr zuverlässig (im Gegensatz zu GPS, hier kann immer mal ein Satellit ausfallen oder aufgrund von Störungen in der Atmosphäre keine Signale senden) und leistet durchaus gute Dienste.

Achja und ohne Radar klappts auch sogar ganz gut. Man bedenke, der komplette Nordatlantik ist ohne Radarüberwachung, sowie ein großer Teil von Canadas Norden.

Das hier ist jetzt keine generelle Antwort, aber meine Vermutungen zu diesem Thema. Ehrlich gesagt hab ich mir die Frage noch nie gestellt.
 
stef_germany offline
Seilwindenschlepper
 
Warum verwendet man zu Flugüberwachung nicht die GPS-Daten, die die Flieger selbst messen, sondern viel ungenauere, teurere Radaranlagen, die auch nur in bestimmter Reichweiten Daten sammeln ?
 


     
   

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